Taborer Tor
Taborer Tor
Foto K. Neubert.
INFORMATIONSZENTRUM ŠPIČKA
Erhaltene Überreste des Tores Špička (Spitze).
Foto K. Neubert
Hier befindet sich ein Informationszentrum.
Informationen über Eintrittspreise:
Galerie Vyšehrad 10 CZK
Ziegeltor /Cihelná brána/ (Ausstellung) 10 CZK, Kinder unter 6 Jahre Eintritt frei.
Kasematten (mit Führung) 30 CZK, Kinder unter 6 Jahren Eintritt frei, Familienkarte (2 Erwachsene und 2 Kinder) 60 CZK.
Orientierung im Areal anhand von Wegweisern und Orientierungsplänen.
Gruppenführungen nach vorheriger Anmeldung.
Telefon: 261 225 304
Informationen über angebotene Souvenirs
Von uns herausgegebene Publikationen:
| Vyšehrad – Historische Formen – Č, E |
490 CZK |
| Vyšehrader Stationen – ein kurzer Führer – Č, E |
0 CZK |
| Friedhofsführer |
20 CZK |
| Ein Bummel über den Vyšehrad D, F, I |
18 CZK |
| Plan des Vyšehrad – Č, E, D, F, I, R |
12 CZK |
Sonstiger Verkauf:
| Leporello des Vyšehrad |
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| Ansichtskarten von Prag und dem Vyšehrad |
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| Diapositive |
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| Kopien keltischen Schmucks – Funde vom Vyšehrad und von anderen Lokalitäten |
-Reliquienkreuz |
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-Abraham-Medaillon |
| Keramik und Geschenkartikel aus Metall (Kerzenhalter u.ä.) |
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| Aufkleber, Abzeichen, Stockschilder mit dem Logo des Nationalen Kulturdenkmals |
| Karten |
- Prager Stadtzentrum |
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- Burgen und Schlösser der Tschechischen Republik |
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- Nationale Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik |
| Videokassetten über Prag |
| CD, MC (Dvořák, Smetana) |
| CD – virtueller Pragführer in 6 Sprachen |
| Goldener Pragführer |
| Luxuriöse Publikationen über Prag |
| Grafiken mit Motiven vom Vyšehrad und aus Prag |
| Broschüren: |
Festung Prag |
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Prager Linie |
Reliquienkreuz byzantinischen Typs mit dem Motiv der Jungfrau Maria als betende Gestalt und den vier Evangelisten, aus dem 11. bis 12. Jh., wurde beim Aushub des Grabs von Bedřich Smetana gefunden. Stammt aus einer früh mittelalterlichen Begräbnisstätte bei der Kapitelkirche St. Peter und Paul.
Gezeichnet vom O. Tomášková.
Reliefmedaillon aus Speckstein mit dem Motiv des Abraham-Opfers aus dem 11. bis 12. Jh.
Gezeichnet vom O. Tomašková
Jedlička-Anstalt
Das große klassizistische Gebäude der Jedlička-Anstalt mit seinen späteren Anbauten und baulichen Anpassungen des Interieurs und Atriums. In den Jahren 1912-1913 wurde es durch Verdienst des Chirurgen Dr. Rudolf Jedlička in ein Sanatorium und eine Schule für körperbehinderte Kinder umgebaut. Weitere drei Gebäude der jetzigen Jedlička-Anstalt und der Schulen der Hauptstadt Prag liegen außerhalb der Festungsmauern in der Nähe des Vyšehrad in Pankrác. Die Jedlička-Anstalt und die Schulen sind heute ein modernes komplexes Reha-Zentrum, das für junge Menschen mit körperlichen Behinderungen aus der gesamten Tschechischen Republik bestimmt ist.
http://www.braillnet.cz/jus
Foto: Petr Hron
Haus der Popelka Biliánová
Das Häuschen (Nr. 12), ist mit einem großen Teil des Lebens einer eigentümlichen Einwohnerin des Vyšehrad - der Schriftstellerin und Patriotin Popelka Biliánová (mit richtigem Namen Marie Popelková, verheiratete Biliánová, geb. am 12. Januar 1862, gestorben am 7. März 1941) verbunden. Ihr bekanntestes Werk, mit dem sie berühmt wurde und an dem sich mit ihr zusammen auch Karel Chalupa beteiligte, ist die Legendensammlung „Aus den Geheimnissen der Prager Sagen" (erschienen 1904 und 1905), in dem der meiste Platz gerade den Legenden vom Vyšehrad gegeben wurde. Die Autorin widmete den Großteil ihres Lebens dem Zusammentragen und Aufzeichnen dieser Legenden. Die Vyšehrader Legenden erfuhren wegen ihrer Popularität eine spätere eigene Auflage. Aus Popelka Biliánová wurde eine Vyšehrader Patriotin mit leicht wunderlichen Zügen, die sich auch um die Gräber der auf dem Vyšehrader Friedhof beigesetzten tschechischen Größen kümmerte.
Foto: Petr Hron
Nationales Kulturdenkmal Vyšehrad – Direktion
Nationales Kulturdenkmal Vyšehrad – Direktion
Adresse:
Nationales Kulturdenkmal Vyšehrad
V Pevnosti 159/5b , Praha 2 128 00.
Direktorin:
Mgr. Miloslava Havelkova
tel.: +420 241 410 348, +420 241 410 247
fax: +420 241 410 247
Foto NKP Vyšehrad.
Leopoldtor
Leopoldtor
Vstup do Vyšehradského opevnění od stanice metra Vyšehrad, trasy C
St. Martins Rotunde
St. Martins Rotunde
MARTERL
Vor 1685 errichtetes Marterl - eine Pestsäule aus Sandstein. Das Mosaik mit den Heiligenbildern wurde wahrscheinlich zu Beginn des 20. Jh.
Foto K. Neubert.
KIRCHE DER ENTHAUPTUNG DES HL. JOHANNES DES TÄUFERS
Kirche der Enthauptung des hl. Johannes des Täufers
Foto NKP Vyšehrad
KAPELLE DER JUNGFRAU MARIA AUF DEN SCHANZEN
Kapelle der Jungfrau Maria auf den Schanzen
Photo K. Neubert.
Saal Gorlice
Der Raum des Gorlice wurde als Bestandteil der XXXIII. Bastion der Barockwälle erbaut und ist mit einer Fläche von ca. 330 m2 und einer Höhe von 13 m der grö-te Saalraum des Vyšehrad.
Der Gorlice diente viele Jahre als Luftschutzraum und Kartoffel- und Gemüselager für Prag. Nach seiner Räumung und Rekonstruktion wurde der Saal Anfang der 90-er Jahre den Besuchern der Kasematten zugänglich gemacht, seit 1992 befinden sich im Gorlice die Originalskulpturen von der Karlsbrücke, namentlich: Gruppe des hl. Bernhard mit der Madonna (Autor M.V. Jäckel, 1709), die Figur des hl. Augustin und die Skulptur des hl. Nikolaus Tolentinský (Autor J.B. Kohl, 1708), die Statue des hl. Adalbert (Autor F.M. Brokof, 1709). In diesem Frühjahr wurden im Gorlice die Originalskulpturen der hl. Anna (Autor M.V. Jäckel, 1707) und der hl. Ludmila mit dem kleinen Wenzel (Autor M.B. Braun, 1720 – 1724) installiert.
Die Kasematten des Vyšehrad und unterirdischer
Gorlice, der grö-te Raum der Vyšehrader Kasematten, heute befinden sich hier Originale der Barockskulpturen von der Karlsbrücke.
Foto K. Neubert.
Eintritt: Kasematten (mit Führung) 30 CZK, Kinder unter 6 Jahren Eintritt frei, Familienkarte (2 Erwachsene und 2 Kinder) 60 CZK.
Die Kasematten des Vyšehrad
Das Konversationslexikon erläutert, dass Kasematten Gänge in Festungswällen sind, die zum Sammeln der Truppen und ihrer unbemerkten Umlegung dienen. Mit dem Bau der Festung Vyšehrad wurde im Jahre 1654 aufgrund der Entscheidung Kaisers Ferdinand III. begonnen, was den definitiven Untergang des Vyšehrad als Stadt bedeutete. Die Pläne für den Bau der Vyšehrader Zitadelle waren gro-artig und sollten sich nicht nur auf die Einfassung der eigentlichen Burgstätte beschränken. Zur Umsetzung des Vorhabens und somit katastrophalen Zerstörung der Neustadt kam es zum Glück nicht. Bis zum Jahre 1678 erhielt die äu-ere Befestigung der Festung ungefähr ihr heutiges Aussehen. Der ersten Prüfung wurde die Zitadelle beim Einmarsch der französischen Soldaten im Jahre 1742 unter Führung Generals de Berdiquier unterzogen, der den Befehl gab, dass die Soldaten die Aufschüttungen herrichten, einen Ravelin (Basteivorsprung) zur Neustadt hin errichten und Kasematten bauen sollten. Der verlangsamte Fortgang der Vollendung der Festung Vyšehrad wurde von der Entwicklung der Militärtechnik überholt und so besteht die weitere Geschichte vorwiegend aus ihrer schrittweisen, auf die Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit ausgerichteten Vervollkommnung. Genauso wie alle anderen neu errichteten Barockfestungen in Böhmen kam die Vyšehrader Zitadelle niemals militärisch zum Einsatz und beeinflu-te auch die kriegerischen Auseinandersetzungen im 18. und 19. Jh. nicht ma-geblich. Nach dem Untergang des überwiegenden Teils der Prager Barockfortifkation blieb der Vyšehrad ein geschlossener und bedeutender Nachweis für die Entwicklung des Festungsbaus in Prag nach dem Drei-igjährigen Krieg.
Die Vyšehrader Kasematten und der gesamte Vyšehrad entgingen der völligen Zerstörung am Ende des Preu-ischen Krieges im November 1744. Die Preu-en brachten damals 133 Fässer mit Schie-pulver in die Kasematten, die der letzte Soldat mit Zündschnüren in die Luft jagen sollte. Drei mutigen Bewohnern des Podskálí gelang es, die Zündschnüre rechtzeitig zu beseitigen und somit das Verderbnis vom Vyšehrad abzuwenden.
Der Zugang zu den Kasematten befindet sich im Ziegeltor, welches der Statthalter K. Chotek in den Jahren 1841 – 1842 erbauen lie-. Die Kasematten befinden sich auf beiden Seiten des Tores, der rechte Teil der Gänge mündet in einen Gorlice genannten unterirdischen Saal, der als Sammelplatz für die Soldaten, Lebensmittel- und Munitionslager dienen sollte. Die Länge beider Flügel der Kasematten beträgt nicht ganz 1 km. Die Gänge sind mindestens 2 m hoch und 1,5 m breit.
Seit Mitte der 90-er Jahre finden im Vyšehrader Untergrund thematische Sommerausstellungen der bildenden Gegenwartskunst statt.
Die Kasematten und der Raum Gorlice sind seit 1971 in Verwaltung des Nationalen Kulturdenkmals Vyšehrad.
Ziegeltor
Das Ziegeltor von Norden, heutiger Zustand.
Foto K. Neubert.
Eintritt: Ziegeltor (Ausstellung)
10 CZK, Kinder unter
6 Jahren Eintritt
frei.
Die Festung Vyšehrad in der Geschichte der Prager Befestigung
Blick in den Raum der ständigen Exposition im Ziegeltor. Von hier aus ist der Zugang zu den Kasematten möglich.
Die ständige historische Exposition im Ziegeltor setzt sich zum Ziel, die Entwicklung der Festung Vyšehrad im Kontext der Geschichte des Prager Befestigungssystems zu präsentieren. Sie wurde 1993 eröffnet und vom Nationalen Kulturdenkmal in Zusammenarbeit mit dem Museum der Hauptstadt Prag und dem Historischen Institut der Tschechischen Armee – dem Armeemuseum vorbereitet. Konzeptionell gliedert sich die Ausstellung in drei, in chronologischer Reihenfolge geordnete Linien:
- Geschichte der Festung Vyšehrad
- Geschichte der Prager Befestigung
- Exkurse in einige geschichtliche Zusammenhänge Die grafische Unterscheidung der jeweiligen Themen auf den Tafeln mit Flächenexponaten, Bild- sowie zeitgenössischem Textmaterial erleichtert den Besuchern die Orientierung. Die historische Abhandlung wird insbesondere in den neuzeitlichen Abteilungen durch dreidimensionale Exponate mit überwiegend militärischem Charakter (Kopien von Rüstzeug, Uniformen u.ä.) illustriert. Die einzelnen Texte auf den Tafeln und Beschriftungen sind neben der tschechischen auch in englischer Version angeführt. Zur Exposition wurde ein mehrsprachiges Flugblatt herausgegeben, das kurz zusammengefasst die Geschichte der Prager und Vyšehrader Befestigung enthält. Im Ausstellungsraum ist ein Führer für die Besichtigung der Kasematten des Vyšehrad und des einzigartigen Saals Gorlice, in dem sich Originale der Barockplastiken von der Karlsbrücke befinden, zugegen.
Die Befestigung Prags
Die Entstehung der tatsächlichen Stadt Prag kann erst in der Eingrenzung der Prager Städte durch Stadtmauern im 13. und 14. Jh. gesehen werden. Solcherart wurde die Altstadt (ca. 1231 – 45), die Kleinseite (ab 1257), Hradčany (erstes Drittel des 13. Jh.) gegründet.
Durch Gründung der Prager Neustadt (1348 – 50) und eine neue Befestigung ganz Prags – d.h. der Kleineren Stadt (Kleinseite), der Prager Burg und des Vyšehrad, gab Karl IV. Prag für ganze Jahrhunderte definitive Grenzen. Das Prager Festungswerk insgesamt erhielt sich bis zum Anfang des 17. Jh. seinen mittelalterlichen Umfang und Charakter.
Während der Kämpfe des Dreißigjährigen Krieges intensivierte sich das Interesse an der Prager Fortifikation (insbesondere in Zeiten der direkten Bedrohung Prags in den Jahren 1632, 1639 und 1648). Nach Kriegsende machte Graf Raimund Montecucoli 1648 den Vorschlag zur Befestigung Prags mit einer Zitadelle – dem Vyšehrad, den technischen Generalplan legte 1650 Graf Inocenc de Conti vor.
Der faktische Bau der barocken Prager Festung begann in den Jahren 1653 – 4, beendet wurde der Bau in den 20-er Jahren des 18. Jh. Zuerst wurde der Vyšehrad befestigt, im eigentlichen Prag ging man vom Poříčer Tor an der Moldau aus über die Neustadt zum Karlov, auf die Kleinseite und die Hradčany. Die Arbeiten leitete Graf Conti unter Aufsicht von Josef Priami. Am Bau waren die Baumeister C. Lurago, Santino de Bossi und später G. Alliprandi beteiligt.
Während der Belagerung in den 40-er und 50-er Jahren des 18. Jh. bestand die Prager Fortifikation nicht. Ihre Gesamtkonzeption ohne Befestigung umliegender strategischer Punkte ermöglichte zusammen mit einer unzureichenden Verteidigung, dass Prag im Jahre 1741 von den Franzosen, Bayern und Sachsen und im Jahre 1744 von den Preußen eingenommen werden konnte. Dies hatte Bemühungen um eine Modernisierung des Festungswerks zur Folge. Die ersten Änderungen nahmen schon die Franzosen vor. Nach der Belagerung Prags durch die preußische Armee im Jahre 1757, als die Prager Befestigung sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, sind neue Bemühungen um eine Verbesserung zu erkennen. Zu diesem Zeitpunkt aber entschied sich die Habsburger Monarchie bei der Suche eines neuen optimalen Verteidigungssystems für den Bau der vorgelagerten Festungen Theresienstadt und Josephstadt und die Prager Festung verlor ihre Vorrangstellung.
Neue Aktivitäten bei der Befestigung Prags wurden durch die von Napoleon ausgehende Gefahr hervorgerufen, Höhepunkt dieser erneuten Bemühungen um Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit der Prager Befestigung war zum damaligen Zeitpunkt das Jahr 1809. Nach den damaligen Plänen sollte um Prag herum eine Kette erhöht liegender Punkte, sogenannter Redouten angelegt werden: dies sollten die Bereiche Weißer Berg, Andělka, Belvedere, Buben, Invalidovna, Žižkov, Olšany und Königliche Weinberge sein, das Projekt wurde allerdings nicht vollständig realisiert.
Im Juni 1848 kam es in Prag zu einem bewaffneten Aufstand gegen die Regierungsmacht und die Erfahrungen aus seiner Niederschlagung führten in den folgenden Jahren zu neuen Umbauten am Festungswerk. Drei Stellen des Prager Festungswerks wurden zu kleinen Festungen rekonstruiert mit der Möglichkeit, die Stadt anzugreifen. Dies war auf dem Petřín (IV), auf dem Letná (XIX) und auf dem Vyšehrad.
Gemäß Beschluss Kaiser Franz Josef I. vom 30.10.1866 wurde Prag zur offenen Stadt, es sollte zur Liquidierung ihrer Befestigung kommen. Mit dem eigentlichen Abriss wurde am 20.7.1874 zwischen dem Poříčer Tor und der Straße Na Florenci begonnen. Der Abriss wurde bis zum Beginn des 20. Jh. fortgesetzt. Die Stadt erhielt im Jahre 1911 als letzte die Vyšehrader Festung, deren Fortifikation bis zum heutigen Tag in unveränderter Form erhalten geblieben ist.
Festung Vyšehrad
Laut den Erkenntnissen aus der archäologischen Erkundung des Vyšehrad, die eine slawische Besiedelung an diesem Ort erst ab dem 10.Jh. belegen, und der Analogie entsprechend bestand die erste Befestigung des Vyšehrad aus Wällen mit Schurzwerk und Palisaden.
Eine neue Befestigung des Vyšehrad ließ der Fürst und spätere König Vratislav im letzten Drittel des 11. Jh. im Rahmen seiner Umbauten des Vyšehrad zum Sitz der böhmischen Herrscher errichten. Zu dieser Zeit war das Vyšehrader Festungswerk moderner als das der Prager Burg – es war aus Quaderwerk, auf Mörtel gemauert, auf der Krone mit Umgängen versehen. Erst Fürst Soběslav ließ auf der Prager Burg im Jahre 1135 eine gleiche Befestigung anlegen.
Der Vyšehrad war ein wichtiger strategischer Punkt, von dem aus die Moldau kontrolliert sowie die südlich aus Prag heraus führenden Wege beherrscht werden konnten. Die Befestigung des Vyšehrad konnte bei der Belagerung Prags eine wichtige Rolle spielen. Karl IV. verstand Prager Burg sowie Vyšehrad als Bollwerk gegen das damals überhand nehmende stolze Prager Bürgertum und ließ also ihre Befestigung zu den Prager Städten hin verstärken, während die Städte ihnen gegenüber nicht befestigt waren.
Die nördliche Vyšehrader Befestigung war den Neustädtern deshalb ein Dorn im Auge und aus diesem Grunde machten sich die Hussiten gleich nach der Eroberung des Vyšehrad im November 1420 um die Zerstörung dieses Teils verdient und sorgten für die Kontrolle des Rests der Befestigung.
Im Jahre 1448 gelang es Jiří z Poděbrad über den unzureichend geschützten Vyšehrad Prag zu erobern. Jiří z Poděbrad ließ nach 1450 auf dem Vyšehrad eine Stadt bauen. Dank des nicht existierenden Festungswerks floss die Stadt des Berges Vyšehrad bald mit der Unterburg zusammen. Dem Vyšehrad blieb die südliche und östliche Befestigung erhalten, bis Ende des 17. Jh. blieb das gotische Tor Špička seine Dominante.
Während des Dreißigjährigen Krieges wurde der Vyšehrad bei der sächsischen Okkupation in den Jahren 1631-2 von sächsischen Truppen besetzt. Sein Festungswerk litt auch bei der doppelten Eroberung Prags durch die Schweden in den Jahren 1639 und 1648.
Im Jahre 1653 begannen im Rahmen des Umbaus der Befestigung ganz Prags neue Festungsarbeiten am Vyšehrad, bis zum Jahre 1678 war der Bau im Prinzip fertig. Durch diesen barocken Umbau erhielt die Festung ihr heutiges Aussehen, das sich im Verlauf der Zeit nur in Details verändert hat. Seit dieser Zeit wird sie von den typisch barocken Festungsmauern, insgesamt sechs Bastionen und an der am meisten gefährdeten Stelle beim Zugang zur Festung von der Pankracer Ebene aus durch eine Eckschanze, ein sogenanntes Hornwerk geschützt. Der Bau der Vyšehrader Fortifikation wurde erheblich durch Oberst Josef Priami von Roverat beeinflusst, Hauptbaumeister war Johan de Capauli. 1655 entstand das Taborer Tor und 1670 das nach dem damals herrschenden Kaiser Leopold benannten Tor, diese Tore können wir auf dem Vyšehrad bis heute sehen. 1655 wurde auch der Grundstein für das Vyšehrader Zeughaus gelegt, das bis 1927 diente, als es abbrannte und nicht wieder aufgebaut wurde.
Während des 18. Jh. erlebte der Vyšehrad nur einige geringfügige Veränderungen. Zahlreiche Umbauten waren das Verdienst der Franzosen, die den Vyšehrad nach der Eroberung Prags im Jahre 1741 besetzten. Vor dem Jerusalemtor wurde ein Ravelin angelegt, die Befestigung des Taborer Tors wurde verbessert, es kam zum Fertigbau der Kasematten. 1772 wurde eine neue Straße, die von der Eckschanze in den Kern der Festung führte, angelegt.
Zur Zeit der Napoleonischen Kriege wurden die Öffnungen ohne Funktion zugemauert (Leopoldtor, Öffnung für neues Nordtor), es kam zum Bau der vorgezogenen Verteidigung des Vyšehrader Hornwerks und insgesamt zu einer Verstärkung des Festungswerks sowie zur Erhöhung seiner Verteidigungsfähigkeit. Aufgrund einer Anordnung des Militärbauamts in Wien erfolgten in den Jahren 1838 – 1844 umfangreiche Änderungen und Terrainarbeiten an den Festungswällen. 1841 wurde eine neue Landstraße in die Stadt eröffnet, die durch das Neue Tor führte, welches das ursprüngliche Jerusalemtor ersetzte. Im Rahmen der Veränderungen am Prager Festungswerk in den Jahren 1849 – 50 kam es auch zu Umbauten der Vyšehrader Festung. Unter der Bastion Nr. XXXVIII wurde ein sogenanntes Rundwerk errichtet, von dem aus der Ort Podskalí, die Moldau und ein Teil der Neustadt unter Beschuss genommen werden konnten. Die Vyšehrader Festung blieb bis zum Jahre 1911 in der Hand der Militärverwaltung, dann wurde sie der Stadt übergeben und hat sich in praktisch unveränderter Form (außer dem abgebrannten Zeughaus) bis heute erhalten.
Pavla Státníková
TEUFELSPFAHL (KARLACHPARK)
Teufelspfahl (Karlachpark)
Die Herkunft der Teufelspfahl (Teufelspfähle) genannten Steinsäulen ist nicht eindeutig belegt. Einige die Herkunft der Säule aufklärende Theorien besagen, dass es sich um einen einstigen Zeitmesser oder Meilenstein handelt, andere sprechen über die Säule als mittelalterlichen Pranger; am wahrscheinlichsten aber ist die Ansicht, dass die Säule ursprünglich ein Bestandteil der romanischen St. Peter Basilika oder der Johannes-Enthauptungs-Kirche /Kirche der Enthauptung des hl. Johannes der Täufers/.
Foto K. Neubert.
NEUE DEKANEI
Neue Dekanei
Foto K. Neubert.
ALTE DEKANEI
Alte Dekanei
Foto K. Neubert.
ÜBERRESTE DER ROMANISCHEN ST. LORENZ BASILIKA
St. Lorenz Basilika
Fundamente des romanischen und vorromanischen ottonischen Kirchenbaus. Wird verwaltet vom Königlichen Kollegiatskapitel St. Peter und Paul auf dem Vyšehrad.
Foto: Z.Lhoták
ALTE BURGVOGTEI
Alte Burgvogtei
Foto Miloslava Havelková
Ist auf dem Plan des Vyšehrad unter Nummer 15 zu finden.
Kasse täglich geöffnet von 9.30 bis 18.00 oder bis zum Beginn der Vorstellung,
Tel.: 222 513 842;
e-mail: pokladna@praha-vysehrad.cz
Eintritt: Märchen Kinder 40 CZK, Erwachsene 80 CZK,
Abendveranstaltungen 100 - 180,- CZK
GOTISCHER KELLER
HISTORISCHE GESTALTEN DES VYŠEHRAD od 1. dubna 2006 Autorin der Ausstellung:
Mgr. Pavla Státníková, Museum der Hauptstadt Prag
Architekt:
David VávraGrafische Lösung der Ausstellung:
Lucie Čížková HEWER s.r.o.
Übersetzung ins Englisch:
Alastair Millar
Installation, Produktion: Fa. JANOV
Die neue ständige Exposition "Historische Gestalten des Vyšehrad" wurde vom Nationalen Kulturdenkmal Vyšehrad in Zusammenarbeit mit dem Museum der Hauptstadt Prag vorbereitet, die Exponate stellte das Archäologische Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik und das Königliche Kolegiatkapitel St. Peter und Paul auf dem Vyšehrad zur Verfügung, Model des Vyšehrad - Institut für Militärgeschichte.
HISTORISCHE GESTALTEN DES VYŠEHRAD
Die Exposition stellt den Prager Vyšehrad in seinen verschiedenen historischen Gestalten dar. Die reizvolle Lokalität am Südrand der historischen Prager Städte hat sich bis heute ihren persönlichen Genius loci erhalten. Der Felsen über der Moldau mit der romantischen Ruine von Libussas Bad und der monumentalen zweitürmigen neugotischen Kirche lockt Prager sowie Besucher der Hauptstadt an. Nach erzwungener Pause wird der Besucher die Möglichkeit haben, direkt vor Ort mehr Informationen über die Verwandlungen dieser Lokalität, ihre Bestimmung und ihr Verständnis in der Zeit zu erfahren.
In der Ausstellung sieht der Besucher Belege für den Aufenthalt und das Wirken der Menschen auf dem Vyšehrad, die durch archäologische Tätigkeit gewonnen wurden, wobei zu den bedeutsamsten der durch Erforschung der St.-Peter-und-Paul-Kirche auf dem Vyšehrad aufgefundene Sarkophag gehört; ferner dann die Besiedelung des Vyšehrad im vierten und dritten Jahrtausend vor Christi belegende Gegenstände, Gegenstände, die mit der Tätigkeit des Vyšehrader Kapitel vom 11. bis 20. Jh. verbunden sind, Insignien, die an die Umwandlung des selbständigen Vyšehrad in einen Bestandteil von Prag erinnern, Denkmäler, die an das Wirken einiger Vyšehrader Gilden erinnern; zu den wertvollen Gegenständen gehört auch ein schon Ende des 19. Jh. auf dem Vyšehrader Friedhof an der Stelle des Grabmals von Bedřich Smetana gefundenes kleines Kreuz aus dem 11. Jh. oder ein Medaillon aus Speckstein aus ungefähr der gleichen Zeit, das unterhalb des Vyšehrader Felsen gefunden wurde.
BURG DER SAGENUMWOBENEN FÜRSTIN LIBUSSA?
Über die vorgeschichtlichen Bewohner dieser Lokalität wissen wir nicht viel, es wurde hier nur eine jungsteinzeitliche Siedlung der Kultur der trichterförmigen Pokale und der Ringeltaubenkultur (3800 - 2800 vor Christi) gefunden. Die weitere Besiedelung wird hier erst im 10. Jh. in Zusammenhang mit der Entstehung der fürstlichen Burgstätte belegt und die Legenden über die böhmischen Fürsten und die ältesten Bewohner des Vyšehrad, die vor allem in der erzählerischen und literarischen Bearbeitung der "Alten böhmischen Sagen" von Alois Jirásek übermittelt und von einigen Autoren in das 7. - 8. Jh. plaziert wurden, sind keine direkte Quelle - weder über die älteste böhmische Geschichte, noch zur Geschichte des Vyšehrad.
SITZ DER FÜRSTEN UND KÖNIGE
Der Vyšehrad war wohl ab dem zweiten Drittel des 10. und im Verlauf des 11. Jh. bedeutende Burgstätte und Sitz der böhmischen Herrscher aus dem Geschlecht der Přemyslíden. Den größten Ruhm und den Gipfel seiner Blüte erlebte der Vyšehrad unter der Herrschaft von Fürst Vratislav II. (1061-1092, ab 1985 herrschte er als König Vratislav I.), der seinen Sitz von der Prager Burg auf den Vyšehrad verlegte. Der Residenzsitz des ersten böhmischen Königs hatte eine bedeutende Stellung und erfuhr auch erhebliche bauliche Veränderungen, die auch mit der Gründung des Vyšehrader Kapitels verbunden waren. Auf dem Vyšehrad hatte später auch einer von Vratislavs Söhnen, Fürst Soběslav I. (1125-1140) seinen Sitz. Auch der böhmische König und römische Kaiser Karl IV. konzentrierte seine Aufmerksamkeit auf den Vyšehrad. Er ehrte den Vyšehrad als bedeutenden Ort der böhmischen Herrschertradition. Im Zusammenhang mit dem Bau der Prager Stadtbefestigung sowie mit der Stärkung der eigentlichen Stellung der königlichen Prager Hauptburgen entstand auf dem Vyšehrad eine neue Befestigung. Karl ließ die St.-Peter-und-Paul-Kirche umbauen und auf seine Veranlassung hin entstand eine Reihe weiterer neuer Gebäude, insbesondere im Raum des Königsbezirks (Curia regis). Die allseitige Entwicklung dieser Lokalität wurde im Zusammenhang mit der tiefen gesellschaftlichen Krise der ersten Hälfte des 15. Jh. gehemmt.
UNTER DEM SCHUTZ DER HEILIGEN PETER UND PAUL
Um das Jahr 1070 herum gründete Fürst Vratislav II. infolge seiner Differenzen mit Bischof Gebhart ein Exemtkapitel auf dem Vyšehrad, d.h. ein Kapitel, das nicht der Befugnis des Prager Bischofs, sondern direkt dem Papst unterstand. Es erfreute sich ebenfalls der Aufmerksamkeit vieler weiterer böhmischer Herrscher und erlangte eine Reihe politischer sowie wirtschaftlicher Privilegien. Die Bedeutung des Kapitels für den eigentlichen Vyšehrad wuchs ab dem 12. Jh., im 13. und 14. Jh. war es eine mächtige kirchliche Institution, seine Blüte aber wurde zu Beginn des 15. Jh. zur Zeit der Hussitenkriege unterbrochen. Der Zeitraum der zweiten Hälfte des 15. bis hin zum Beginn des 17. Jh. stand im Zeichen der Differenzen des Kapitels mit der Stadt des Berges Vyšehrad. Während des Baus der Barockfeste in der zweiten Hälfte des 17. Jh. siedelte das Kapitel in die Unterburg um und kehrte erst im 18. Jh. allmählich zurück. Im 19. Jh. standen einige bedeutende, national orientierte Pröpste an seiner Spitze - Vojtěch Ruffer, Václav Štulc und Mikuláš Karlach.
AUF DEM BERG UND UNTER DEM BERG
Die Vyšehrader Unterburg zwischen der Burg und der Prager Neustadt existierte schon im 10. Jh., als sie Zentrum des Prager Handels war. Eine verhältnismäßig dichte Besiedelung verzeichnen wir hier auch in weiteren Jahrhunderten. Die Gründung der Neustadt und die gesamte Befestigung Prags durch Karl IV. grenzte die Unterburg zwischen dem Vyšehrad und den Bach Botič im Süden und Norden und durch die Neustädter Stadtmauern und die Moldau in Osten und Westen ein. Die intensive Bautätigkeit auf dem Vyšehrad selbst und unterhalb von ihm nach den Hussitenkriegen sowie das zeitweilige Fehlen der Burgmauern zwischen ihnen führte zu einer allmählichen Verschmelzung. Wahrscheinlich nach 1450 wurde die Stadt des Berges Vyšehrad gegründet, die aus dem direkt in der weiteren Umgebung der Burg und in der Unterburg erbauten Teil entstand. Der Bau der Vyšehrader Barockfestung in der zweiten Hälfte des 17. Jh. führte dann zum definitiven Erlöschen der Stadt in den Grenzen der Befestigung und die zivile Besiedelung zog sich wieder in den Bereich unterhalb des Vyšehrad zurück. Im Zusammenhang mit der Abschaffung der Hörigkeit entstand auf dem Vyšehrad im Jahr 1850 Vyšehrad als eigenständige Stadt, die sowohl den eigentlichen Vyšehrad als auch den Bereich unterhalb des Vyšehrad umfasste. Am 26. September 1883 bewilligte der Landtag den Zusammenschluss des bis dahin selbständigen Vyšehrad mit Prag zu einer politischen Gemeinde und Vyšehrad wurde zum VI. Prager Viertel.
WÄCHTER UND AUCH FEIND DER PRAGER STÄDTE
Der Vyšehrad war auch in vorgeschichtlicher Zeit eine befestigte Burgstätte und Befestigungsmauern waren zweifelsfrei Bestandteil des Sitzes der Přemyslíden Ende des 10. und im 11. Jh. Eine für ihre Zeit moderne Befestigung ließ hier Vratislav I. im letzten Drittel des 11. Jh. errichten. Im Rahmen der neuen Befestigung der Prager Städte sowie der Verstärkung ihrer Kontrolle seitens der Königsresidenz wurde Mitte des 14. Jh. auch der Vyšehrad als wichtiger strategischer Ort befestigt. Nach der Eroberung des Vyšehrad durch die Prager Hussiten im November 1420 wurde die Nordbefestigung der Königsburg unverzüglich von den Einwohnern der Neustadt niedergerissen und der Vyšehrad behielt lediglich seine Süd- und Ostbefestigung, wobei der zur Zeit Karl IV. erbaute Turm Špička Dominante blieb. Während des Dreißigjährigen Krieges intensivierte sich das Interesse an der Prager Fortifikation, deshalb wurden zu dieser Zeit Veränderungen an gesamten Prager Befestigungswerk einschl. des Vyšehrad vorgenommen. Der faktische Bau der Prager Barockfeste begann im Jahr 1653, und zwar gerade auf dem Vyšehrad, und bis zum Jahr 1678 war der Bau der hiesigen Befestigung praktisch fertigt. Die Vyšehrader Festung blieb auch nach Auflösung der Prager Befestigung in der Hand der Heeresverwaltung, da sie bis heute verhältnismäßig unversehrt ist.
VYŠEHRAD - BESTANDTEIL DES NATIONALEN VERMÄCHTNISSES
Das im 19. Jh. erwachte Nationalbewusstsein nahm die gesamte Herrschersage sowie die Aufgabe des Vyšehrad darin neu wahr. In den Königsgrätzer und Grünberger Liedern sowie dem eigenständigen Lied vom Vyšehrad, Falsifikaten aus dem 19. Jh., die sich auf das frühe Mittelalter beriefen, nahm die Vyšehrader Legende einige Gestalten, neue Geschichten und romantisches Kolorit auf. Der Vyšehrad wurde zu dieser Zeit letzte Ruhestätte berühmter Töchter und Söhne des tschechischen Volkes. Der Gedanke der Gründung einer nationalen Begräbnisstätte entstand in dem neu entstandenen Verband Svatobor im Jahre 1862, der auf dem Friedhof das erste Grabmahl eines bedeutenden Mannes auf dem Grab des gerade verstorbenen V. Hanka errichtete. Auf Initiative des Vyšehrader Propstes M. Karlach kam es zum Bau eines gemeinsamen Grabmahls der bedeutendsten Repräsentanten des tschechischen kulturellen Lebens - des Slavíns, dessen Grundstein im Jahr 1889 gelegt wurde, als erster wurde hier 1901 der tschechische Schriftsteller J. Zeyer bestattet.
Exkurs: VYŠEHRADER SAGEN UND LEGENDEN
Außer den mit der böhmischen Herrschertradition verknüpften Sagen und Legenden kursieren weitere Geschichten und Erzählungen über einige historische Orte oder Bauten auf dem Vyšehrad, die von einigen Schriftstellern aufgegriffen wurden, unter denen am meisten Popelka Biliánová hervorstach, die den mit dem Vyšehrad verbundenen Sagen viel ihrer sammlerischen sowie schriftstellerischen Bemühungen widmete. Den bedeutendsten von ihnen wird in der Exposition Aufmerksamkeit zuteil.
GALERIE VYŠEHRAD
Ausstellungssaal der Galerie Vyšehrad
Současné výtvarné umění - (otevřeno březen - prosinec)
Tel.: 0603/54 28 20
Eintrittspreise: Galerie Vyšehrad 10 CZK
BAD DER LIBUŠE
Bad der Libuše
Foto K. Neubert.
PORTAL AUS DEM BAROCKEN ZEUGHAUS
Portal aus dem barocken Zeughaus.
Foto NKP Vzšehrad.
KAPITELKIRCHE ST. PETER UND PAUL
Kapitelkirche St. Peter und Paul.
Informationen auf die Adresse:
Královská Kolegiální kapitula sv. Petra a Pavla na Vyšehradě
K rotundě 10, Praha 2, Vyšehrad
Tel.: 24 91 13 53
Fax: 29 40 46
Geöffnet täglich: 9.00 - 12.00; 13.00 - 17.00, außer Dienstag.
Eintrittspreise: 10 CZK, ermäßigt 5 CZK
STATUENGRUPPE - J. V. Myslbek
Statuengruppe - J. V. Myslbek
Foto K. Neubert.
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Ctirad und Šárka
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Libuše und Přemysl
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Lumír und Píseň
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Záboj und Slavoj
ÜBERRESTE VON MAUERWERK DER ROMANISCHEN STEINBRÜCKE
Überreste von Mauerwerk der romanischen Steinbrücke.
Foto NKP Vyšehrad
Pantheon
Informationen auf die Adresse: SLAVIN
Vyšehrader Friedhof
Vyšehrader Friedhof
Informationen auf die Adresse:
Správa pražských hřbitovů
Vinohradská 294/212
Praha 10
Tel: 02/ 24919815
Montag bis Freitag 8,00 -15,00
Hl. Ludmila - aus der Werkstatt J. M. Brokoffs
Der Skulptur der hl. Ludmila aus der Werkstatt Michal Jan Brokoffs (1710-1720) mit dem Wappen des altstädter Ratsherrn Marek Joanelli vorbei. Diese Plastik erwarb Václav Štulc im Jahre 1880 aus dem Gesellschaftsgarten Na Slupi für den Vyšehrad. Am 27.6.1880 wurde sie an der jetzigen Stelle geweiht und heute wird sie von einer von Architekt A. Braun im Jahre 1885 erbauten Kapelle geschützt. Unweit von hier, links an der Mauer, fand eine weitere Figur ihren Platz.
Foto K. Neubert.
HL. SEBASTIAN
Hl. Sebastian.
Foto NKP Vyšehrad.
Medaillon des Geologen Prof. Krejčí
Die Gedenktafel für den bedeutenden Geologen Dr. Jan Krejčí (1825-1887). Diese entstand gleichzeitig mit dem Bau des Vyšehrader Tunnels und befand sich fast einhundert Jahre lang in der Mauer in der Nähe des Tunnels. Die Mauer, an der sich diese Gedenkstätte ursprünglich befand, wurde 1996 leider vom damaligen Eigentümer ohne Genehmigung abgerissen, deshalb kam es 1999 zur Umsetzung der übrig gebliebenen Teile der Gedenkstätte an diesen Ort.
Alte Propstei
Sogen. Alte Propstei
Foto K. Neubert.
NEUE PROPSTEI
Neue Propstei
Foto K. Neubert.
Denkmal des Propstes Václav Štulc
Denkmal des Propstes Václav Štulc - Š. Zálešák, 1910.
Foto K. Neubert.
HL. WENZEL - J. J. Bendl
Die Statue des hl. Wenzel von dem Bildhauer Jan Jiří Bendl wurde vom Wenzelsplatz hierher umgesetzt, wo sie seit 1678 auf einem Brunnen gestanden hatte. 1827 wurde die Skulptur auf dem Wenzelsplatz (damals noch Pferdemarkt) an eine andere Stelle umgesetzt und mit einem klassizistischen Sockel versehen, der nach einem Entwurf von Josef Kranner gefertigt wurde. Die barocke St. Wenzels Figur wurde 1879, als sie auf dem Wenzelsplatz durch das jetzige Monument von J. V. Myslbek ersetzt wurde, auf den Vyšehrad gebracht. Das Original von Bendl kam in den sechziger Jahren des 20. Jh. in das Lapidarium des Nationalmuseums auf dem Prager Ausstellungsgelände und an seiner Stelle können wir heute eine Kopie von Jiří Novák sehen.
Foto P. Hron.
FREILICHTBÜHNE
Foto: NKP Vyšehrad.
MITTELALTERLICHER BRUNNEN
Mittelalterlicher Brunnen.
Foto NKP Vyšehrad
Kinderspielplatz